RB Leipzig gelingt Wiedergutmachung   [14.11.10]

 

Die Roten Bullen sind wieder in der Erfolgsspur: Mit einem klaren 3:0-Erfolg über den ZFC Meuselwitz konnte Fußball-Regionalligist RB Leipzig, wie angekündigt, die Niederlage der Vorwoche korrigieren. Maximilian Watzka brachte das Team von RB-Trainer Tomas Oral in Führung, Carsten Kammlott konnte noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen.

Vor allem nach dem Seitenwechsel bot Leipzig den 3.933 Zuschauern in der Red Bull Arena eine ansprechende Leistung und schaffte durch Daniel Frahn noch das dritte Tor. „Es war 90 Minuten eine kompakte Mannschaftsleistung. Wir haben verdient gewonnen und konnten nach der Führung endlich mal befreit aufspielen“, freute sich Matchwinner Kammlott.

Das Spiel begann sehr verhalten und man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an. Die Leipziger zwar mit mehr Ballbesitz, Torchancen konnten jedoch nicht herausgespielt werden. Meuselwitz hatte nach 14 Minuten die erste gute Möglichkeit des Spiels, als ein Linksschuss von Rene Weinert knapp am Tor von RB-Keeper Sven Neuhaus vorbeistrich. Nach 25 Minuten erhöhte RB den Druck und kam nun endlich zu Torchancen: Eine Direktabnahme von Kammlott nach Watzka-Flanke ging über das Tor (28.), Steven Lewerenz verzog anschließend einen Rechtsschuss (29.).

Nur eine Minute später sollten die Angriffsbemühungen der Gastgeber schließlich belohnt werden. Nach einem abgewehrten Lewerenz-Freistoß zog Watzka aus 25 Metern ab und der abgefälschte Ball schlug unhaltbar im Tor des ZFC ein. Aber die Gäste blieben gefährlich. Kammlott stand nach 35 Minuten zwei Mal goldrichtig und klärte für den schon geschlagenen Neuhaus auf der Linie. Nur neun Minuten später bewies der Angreifer auch seine Offensivqualitäten und krachte eine flache Eingabe von Sturmpartner Nico Frommer überlegt zum 2:0 in die Maschen.

Nach der Pause nahm RB das Zepter sofort in die Hand und spielte konsequent und schnell nach vorn. Kammlott blieb ein ständiger Unruheherd und vergab mit einer Direktabnahme (52.) und einem Heber (62.) die Entscheidung. Diese sollte dann in der 68. Minute mit dem schönsten Angriff des Spiels fallen. Mittelfeldantreiber Timo Rost setzte Kammlott mit einem öffnenden Pass in Szene, der Stürmer schüttelte mit einem starken Solo die gesamte Verteidigung der Thüringer ab und passte überlegt zum eingewechselten Daniel Frahn, der zum 3:0 einschob. Dies war auch der Endstand, weil weitere gute Möglichkeiten von Stefan Kutschke (80.), Lewerenz (80.) und Watzka (81.) ungenutzt blieben.

Meuselwitz gelang offensiv nichts mehr. Die einzig nennenswerte Chance der zweiten Halbzeit resultierte aus der 82. Minute, als Robert Böhme aus 20 Metern abzog, Neuhaus aber glänzend parierte. Die Leipziger letztlich mit der notwendigen Steigerung zur Vorwoche, auch wenn bei besserer Chancenauswertung ein höherer Sieg möglich gewesen wäre. „Ich habe heute nichts an der Leistung meiner Mannschaft auszusetzen. Wir müssen jetzt bis zum Winter möglichst maximal punkten, um nach der Winterpause voll angreifen zu können“, erklärte Trainer Tomas Oral nach dem Spiel. RB bleibt Vierter der Tabelle und hat weiterhin neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Chemnitz.
(Stephan Lochen)

 

RB Leipzig bezwingt Hertha BSC II   [31.10.10]

 

2:0-Sieg vor 7.122 Zuschauern - 1. Tor von Kammlott

Fußball-Regionalligist RB Leipzig bleibt Liga-Primus Chemnitzer FC weiter auf den Fersen. Mit der besten Heimleistung der laufenden Saison begeisterten die Roten Bullen 7.122 Zuschauer in der Red Bull Arena und feierten einen verdienten 2:0 (1:0)-Sieg über die Zweitvertretung von Hertha BSC. Damit blieb die Elf von RB-Coach Tomas Oral erstmals im heimischen Stadion ohne Gegentor.

Nico Frommer brachte die Leipziger in Halbzeit eins in Führung, ehe Carsten Kammlott mit dem 2:0 den siebten Saisonsieg herausschoss. „Wir haben uns im Verlauf des Spiels vor allem spielerisch gesteigert und wurden von Minute zu Minute besser. Bei besserer Chancenverwertung wäre ein höherer Sieg möglich gewesen“, erkannte Stürmer Daniel Frahn.

RB-Coach Tomas Oral setzte auf die gleiche Startelf wie beim 2:0-Auswärtssieg in Plauen. Nur für den an der Wade verletzten Routinier Ingo Hertzsch rutschte Shaban Ismaili auf die rechte Außenverteidigerposition. Von Beginn an entwickelte sich ein gutes Fußballspiel, wobei sich beide Teams im Mittelfeld neutralisierten. Die erste Großchance erspielten sich nach 23 Minuten die Berliner. Nach einer abgewehrten Ecke schoss Fanol Perdedaj den Ball volley an die Querlatte des Tores von RB-Keeper Sven Neuhaus. Die Roten Bullen blieben davon unbeeindruckt und versuchten weiter mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Vor allem die Außenpositionen wurden immer wieder klug ins Aufbauspiel einbezogen. Nach 28 Minuten hätte Tom Geißler die Führung erzielen müssen, schoss den Ball aber frei vor Hertha-Torhüter Sascha Burchert über das Tor. Nur zwei Minuten später die nächste hundertprozentige Chance. Doch Kammlott konnte einen öffnenden Pass von Thomas Kläsener nicht verwerten und traf nur das Außennetz. Besser machte es Sturmpartner Nico Frommer. Der Torjäger warf sich energisch in eine gute Rechtsflanke von Ismaili und köpfte mit seinem sechsten Saisontor zur verdienten Führung ein (35.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Gastgeber spielbestimmend. Das Mittelfeld um Timo Rost, Geißler und Benjamin Baier verteilte klug die Bälle auf die immer anspielbaren Stürmer Frahn, Frommer und Kammlott. Letzterer vergab nach 47 Minuten eine weitere Großchance, machte es aber vier Minuten später besser und knallte eine verlängerte Ecke von Lars Müller zu seinem vielumjubelten ersten Saisontor ins Hertha-Tor. Den Berlinern gelang in der Offensive kaum noch etwas, einzig ein platzierter Schuss des eingewechselten Terrence Boyd landete am Pfosten des RB-Gehäuses (63.).

Die Leipziger kontrollierten nun souverän das Spiel und spielten weiter schnell nach vorn. Einziges Manko: Die zahlreichen Konter wurden mangelhaft ausgespielt, bei besserer Chancenverwertung wäre so ein höherer Sieg möglich gewesen. „Wir haben das Konterspiel bisher kaum geübt, da wir selbst immer das Spiel machen. Heute waren die Räume da und wir hätten ein paar Tore mehr machen müssen. Wir haben das Spiel dominiert und sind weiter auf einem guten Weg“, resümierte Trainer Tomas Oral nach dem Spiel zufrieden. Nach dieser überzeugenden Leistung rangieren die Roten Bullen weiter in Lauerstellung auf Position zwei der Tabelle.
(Stephan Lochen)

 

Serie gerissen - RB Leipzig erstmals ohne Punkt   [16.10.10]

 

Nach neun ungeschlagenen Spielen setzte es für RB Leipzig die erste Saisonniederlage gegen einen spielstarken Gast aus Wolfsburg. Der Siegtreffer für die Gäste fiel bereits in der zweiten Spielminute durch Fabian Klos. Die 3.601 Zuschauer sahen eine schwache Regionalligapartie, in der es die Leipziger nicht schafften, das frühe Gegentor zu egalisieren. „Einem Rückstand hinterherzulaufen ist immer schwer, wir werden aber mit der Niederlage umgehen könne“, zeigte sich Kapitän Tim Sebastian nach dem Spiel kämpferisch.

Das Spiel war gerade angepfiffen, als RB-Torhüter Sven Neuhaus bereits hinter sich greifen musste: Einen Ballverlust im Mittelfeld nutzte Klos eiskalt zur Führung für die Niedersachsen. RB brauchte fast 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen und hatte vor allem im Mittelfeld Probleme mit den spielstarken Gästen. Torchancen blieben in Halbzeit eins mangelhaft. Daniel Frahn verpasste nach einer halben Stunde eine Eingabe von Sturmpartner Nico Frommer knapp, ein 35-Meter-Schuss von Tom Geißler strich knapp am Wolfsburger Tor vorbei.

Im zweiten Durchgang begann der Gastgeber druckvoll und drängte auf den Ausgleich. RB-Trainer Tomas Oral brachte nach 65 Minuten mit Stefan Kutschke und Carsten Kammlott zwei neue Offensivkräfte. Kammlott setzte sich kurz nach seiner Einwechslung gekonnt gegen drei Gegenspieler durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Robert Kampka blieb jedoch aus. Leipzig blieb spielbestimmend, Wolfsburg stand jedoch weiter sicher und beschränkte sich auf Konter. Die Roten Bullen schossen nun aus allen Lagen aufs Tor, doch die Fernschüsse von Steven Lewerenz, Shaban Ismaili und dem eingewechselten Daniel Baier gingen vorbei oder wurden vom starken Gästekeeper Jonas Deumeland pariert. In der Schlussoffensive stürmte sogar Torhüter Neuhaus mit, aber das Abwehrbollwerk der Wolfsburger hielt dem Druck der Leipziger stand. „Vor allem die gestandenen Spieler haben nicht alles gegeben. In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht und nur eine gute zweite Halbzeit reicht eben nicht aus, um zu gewinnen“, analysierte Trainer Tomas Oral sichtlich enttäuscht. Nach der Niederlage müssen die Roten Bullen die Niedersachsen auch in der Tabelle vorbei ziehen lassen. (Stephan Lochen)

 

RB Leipzig schlägt Spitzenreiter  [12.09.10]

 

Die Roten Bullen kommen ins Rollen. Nach dem 2:1 Sieg in der Vorwoche in Kiel feierten die Leipziger endlich den ersten Heimsieg in der Red Bull Arena. Vor der tollen und stimmungsvollen Kulisse von 11.341 Zuschauern trafen Timo Rost und Daniel Frahn nach der Pause zur 2:0 Führung.

Der Spitzenreiter aus Magdeburg konnte in der Schlussphase durch Marko Verkic nur noch den Anschlusstreffer erzielen. Wir wussten, dass wir in der zweiten Hälfte unsere Chancen bekommen werden und haben diese eiskalt genutzt. Wenn wir weiter an unserer Chancenverwertung arbeiten, sind wir noch schwerer zu schlagen“, resümiert Torschütze Rost.

 

Die Leipziger begannen konzentriert und nahmen im Mittelfeld die Zweikämpfe sofort an. Die erste Chance hatten jedoch die Gäste aus Magdeburg: Nach einer Ecke kam Tobias Stiefel frei zum Schuss, welcher knapp am Tor vorbei strich. Auch die erste Möglichkeit des Gastgebers resultierte aus einer Ecke. Kapitän Tim Sebastian knallte den Ball jedoch über das Tor (7.). RB erhöhte nun den Druck, ohne zu zwingenden Chancen zu kommen. Maximilian Watzkas Schuss wurde abgewehrt (13.), eine gute Eingabe von Daniel Frahn fand keinen Abnehmer im Strafraum (19.) und nach Vorlage Tom Geißlers kam Stefan Kutschke nicht entscheidend an den Ball (28.). Nach einer halben Stunde verflachte das Spiel zunehmend. Magdeburg blieb vor allem über den quirligen Marvin Dennis Wijks gefährlich, der sich über die linke Seite immer wieder gut in Szene setzen konnte. Kurz vor der Pause dann doch zwei sehenswerte Chancen auf beiden Seiten. Doch weder der 35-Meter-Schuss des Magdeburgers Rainer Müller noch ein gefährlicher Rechtsschuss von Watzka führten zum Torerfolg.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb RB leicht überlegen und ging deshalb nach 66. Minuten nicht unverdient in Führung. Nach einem Einwurf landete der Ball bei Rost, der mit einem satten Schuss zum vielumjubelten 1:0 traf. Magdeburg war sichtlich geschockt. Dies wusste der Gastgeber zu nutzen. Standardspezialist Lars Müller zirkelte nur eine Minute später einen Freistoß direkt auf den Kopf von Frahn und der Stürmer nickte unbedrängt zum 2:0 ein. Die Leipziger kontrollierten von nun an das Spiel und hatten durch Müller (Freistoß, 77.) und Frahn (85.) sogar Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Dies gelang nicht und Magdeburg witterte durch den Anschlusstreffer von Verkic (89.) die Chance auf einen Punktgewinn. Der eingewechselte Steven Lewerenz hätte dann den alten Abstand wieder können, er scheiterte nach einem Konter jedoch am Magdeburger Torhüter Matthias Tischer.

 

So blieb es beim letztlich verdienten 2:1 für die Hausherren. „Wir haben heute keine Glanzleistung gezeigt, vor allem mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden. Aber aufgrund unserer Spielanteile und Spieldominanz haben wir das Spiel verdient gewonnen“, zeigte sich RB-Trainer Tomas Oral zufrieden aber kritisch. Leipzig schiebt sich mit dem zweiten Saisonsieg auf Tabellenplatz sechs und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den neuen Tabellenführer Chemnitzer FC. (Stephan Lochen)

 

RB Leipzig will gegen Spitzenreiter in der Erfolgsspur bleiben   [10.09.10]

 

Regionalligist RB Leipzig empfängt am Sonntag den Tabellenersten aus Magdeburg in der Red Bull Arena. "Obwohl wir Heimvorteil haben, sind wir wie auch gegen Kiel, nicht der Favorit", stapelt Trainer Tomas Oral tief. "Magdeburg ist glänzend in die Saison gestartet und hat eine großen Fankulisse im Rücken", merkt der Coach des Tabellenzehnten an. Die Leipziger rechnen mit rund 10.000 Fans, allein 4000 Zuschauer werden aus Magdeburg erwartet. Der Traditionsclub aus Sachsen-Anhalt gewann drei der vier Saisonspiele bei einem Unentschieden und erzielte schon sieben Tore. Oral hat die Offensivstärken des Gegners jedoch genau analysiert:  "Mit der offensiven Aufstellung 4-3-3 machen die Spieler nach vorne viel Dampf. Es wird ein schweres Spiel,  trotzdem haben wir keinen Grund, vor Ehrfurcht zu erstarren."

 

Nach dem Befreiungsschlag mit dem ersten Saisonsieg bei Holstein Kiel am vergangenen Wochenende wollen die Leipziger nun nachlegen. "Jetzt müssen wir mit dem nötigen Ernst zur Sache", meint Mittelfeldspieler Lars Müller, der in der Vorwoche den Ausgleich erzielte. "Gegen Magdeburg brauchen wir vor allem Geduld. Wir werden alles daran setzen, um in der Erfolgsspur zu bleiben", betont auch Oral. Bis auf Abwehrspieler Sebastian Albert kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Auch Stürmer Daniel Frahn hat seine Rippenprellung vollständig auskuriert.  Ob der ehemalige Magdeburger Maximilian Watzka von Beginn an aufläuft, hat Oral noch nicht entschieden. (Anett Böhm)

 

Medienzusammenarbeit mit Rasenballsport Leipzig   [28.08.10]

 

Theorie vermitteln und Praxis erleben. Eine wertvolle und unerlässliche Kombination für angehende Journalisten. Unser Medienprojekt unterstützt daher ab sofort die Presseabteilung von Fußballregionalligist RasenBallsport Leipzig.

SPORTAKUS-Chefredakteur Stephan Lochen, der die Kooperation mit RB Leipzig in die Wege leitete, freute sich über die zukünftigen Aufgaben, "Wir haben den Einstieg von Red Bull im Leipziger Fußball verfolgt und freuen uns auf die kommenden Zusammenarbeit." Zu den Aufgaben des SPORTAKUS gehört die Gestaltung einer Pressemappe, das Verfassen von Spielberichten, Geschichten für die Homepage sowie Fotoarbeiten.

Einige Auszüge unserer Arbeit sind zudem auf www.sportakus-online.de zu finden. (Marco Zimmermann/Alex Fugmann)

 

RB mit drittem Remis in Folge   [29.08.10]

 

Fußball-Regionalligist RB Leipzig bleibt auch im dritten Saisonspiel ohne Niederlage - allerdings auch ohne Sieg. Im Heimspiel gegen Hannover 96 II mussten sich die Roten Bullen nach 90 hart umkämpften Minuten mit 1:1 (0:1) zufrieden geben. Vor 2.633 Zuschauern in der Red Bull Arena brachte Felix Burmeister die Gäste aus Niedersachsen 1:0 in Front (14.). Den viel umjubelten 1:1-Ausgleich markierte Nico Frommer per Kopf (79.). Drei Minuten später musste der bereits verwarnte Frommer nach einer Unsportlichkeit mit Gelb-Rot vom Platz.

Die Leipziger gingen engagiert ins Spiel und hatten durch Frommer bereits in der dritten Minute die erste gute Gelegenheit. Doch der Gast aus Hannover verteidigte geschickt und zeigte sich bissig und zweikampfstark. In der 14. Spielminute dann der Dämpfer für RB: Nach einer Ecke köpfte Felix Burmeister ungehindert zur Führung für die Niedersachsen ein. Die Roten Bullen erhöhten nun den Druck, doch bis auf einen 22 Meter-Kracher von Tom Geißler nach einer halben Stunde erspielte sich die Mannschaft von RB-Coach Tomas Oral keine bemerkenswerten Chancen. „Wir haben gezeigt, dass wir wollen, leider hat es wieder nicht zum Sieg gereicht. Wir haben verpasst, das 1:0 zu machen und sind die ganze Zeit einem Rückstand hinterhergerannt“, resümierte Tom Geißler enttäuscht.

Das gleiche Bild in Halbzeit zwei. RB blieb feldüberlegen, Hannover stand jedoch sicher und blieb über Konter gefährlich. Keeper Sven Neuhaus und Kapitän Tim Sebastian verhinderten gegen die einschussbereiten Florian Büchler und Serdar Dursun. Tomas Oral brachte mit Stefan Kutschke, Steven Lewerenz und Alexander Laas drei frische Spieler, Großchancen blieben jedoch weiter Mangelware. Eine Standardsituation leitete schließlich den mehr als verdienten Ausgleich ein. Einen Eckball von Lars Müller verlängerte Daniel Rosin und Nico Frommer traf per Kopf zum 1:1. Der Torschütze blieb weiter im Fokus – jedoch negativ. Schiedsrichter Simon Marx ahndete eine vermeintliche Schwalbe des bereits verwarnten Stürmers mit Gelb-Rot. Trotz Unterzahl wollten die Leipziger den ersehnten ersten Heimsieg, aber auch in der Schlussphase hielt die Abwehr von Hannover II dem Druck stand. Die Bullen warten damit weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

Tomas Oral analysierte nach dem Spiel: „Ich bin mit niemandem zufrieden, denn das kann ich nur sein, wenn die Mannschaft gewinnt. Es liegt nicht an den Chancen, sondern am Glauben an sich selbst.“ (Stephan Lochen)

 

 

"Wir geben die Antwort auf dem Platz"   [19.08.10]

 

Am 2. Spieltag der Regionalliga Nord trifft RasenBallsport Leipzig am Freitag um 19 Uhr im Eintracht-Stadion auf die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig.

Dabei brennt der selbsternannte Aufstiegsfavorit aus Leipzig auf Wiedergutmachung nach dem ernüchternden 1:1 zum Saisonauftakt gegen Türkiyemspor Berlin. Mittelfeld-Motor Timo Rost ist sich trotzdem sicher, dass der Verein seine hoch gesteckten Ziele in dieser Saison erreichen wird: "Wir haben eine junge, hungrige Truppe mit viel Qualität. Am Wochenende werden wir die passende Antwort auf dem Platz geben".

Auch RB-Trainer Tomas Oral gibt sich kämpferisch: "Wir wollen den unbedingten Siegeswillen entwickeln und uns in einen Rausch spielen. Wenn uns das gelingt werden wir nur sehr schwer zu schlagen sein".

Ob es personelle Veränderungen in der Startelf geben wird, ist noch nicht entschieden – Oral kann auf alle Spieler zurückgreifen. Unterschätzen wird er Braunschweig dennoch nicht. "Sie haben eine laufstarke Mannschaft und sind bei Standardsituationen kreuzgefährlich", weiß Oral. Am ersten Spieltag gewannen die Niedersachsen mit 2:0 beim FC Oberneuland und geht ganz ohne Druck in die Partie gegen die Leipziger. (Marco Zimmermann)

 

Härtetest für RB   [23.07.10]

 

Fußballregionalligist RasenBallsport Leipzig verlor

 das erste Spiel in der Red Bull Arena mit 1:2 gegen den deutschen Vizemeister FC Schalke 04, gewann aber mit einem couragierten Auftritt vor 21.566 Zuschauern durchaus an Sympathien.

„Eigentlich bin ich nie zufrieden, wenn man verliert“, betont RB-Trainer Tomas Oral. „Aber wir haben uns gegen einen Champions-League-Teilnehmer einige Chancen herausgespielt und die Mannschaft hat eine ordentliche Leistung gezeigt.“ Die Leipziger hielten von Beginn an mutig dagegen und bestimmten die Anfangsviertelstunde. Bereits nach elf Minuten gingen die Gastgeber unter großem Jubel dann sogar in Führung: Nach einem öffnenden Pass von Kapitän Ingo Hertzsch flankte Neuzugang Steven Lewerenz den Ball von der rechten Seite flach in den Strafraum. Nico Frommer bewies seine Torjägerqualitäten und traf zum 1:0. Nun erhöhten die Schalker das Tempo, wobei RB offensiv immer gefährlich blieb. Vor allem Frommer und Carsten Kammlott (kam aus Erfurt) waren immer anspielbar. In der 24. Minute erzielten die Königsblauen schließlich den verdienten Ausgleich. Ivan Rakitic überlief Lewerenz und bediente Edu, der Sven Neuhaus im Tor der Leipziger keine Chance ließ.

Noch vor der Pause legte Schalke nach. Tom Geißler verlor im Mittelfeld unglücklich den Ball und Rakitic erzielte nach feiner Einzelleistung das 2:1. Nach der Pause ging der Rhythmus auf beiden Seiten – bedingt durch die vielen Auswechslungen und die Strapazen der Saisonvorbereitung, etwas verloren. RB hatte durch Kammlott und Daniel Frahn (kam vom SV Babelsberg) noch gute Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. „Zu Spielbeginn waren wohl einige meiner Spieler in Gedanken schon bei der Heimreise. Doch wir haben nach dem Rückstand die Kurve gekriegt“, analysierte der Schalker Trainer Felix Magath. „Uns fehlte etwas die Aggressivität, aber ich denke die Zuschauer waren zufrieden und werden wieder kommen, wenn wir weiter guten Fußball spielen“, resümierte Oral. (Stephan Lochen)

 

 

Neuer Trainer für RB-Leipzig  [19.06.10]

 

Fußballregionalligist RasenBallsport Leipzig präsentierte mit Tomas Oral am vergangenen Freitag im Radisson Hotel in Leipzig den neuen Cheftrainer. Der 37-Jährige wird somit der Nachfolger des Ende Mai entlassenen Tino Vogel. Oral betreute bis Oktober 2009 das Zweitligateam des FSV Frankfurt und feierte insgesamt sechs Aufstiege mit dem Verein. „Wir haben uns schon länger mit Tomas auseinandergesetzt und sind uns sicher, mit ihm den richtigen Mann für unser Ziel verpflichtet zu haben“, erklärte RB-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Dieses Ziel lautet Bundesliga und dafür wurde Oral mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet.

„Mit den Tugenden Leidenschaft, Wille und Dominanz wollen wir den Aufstieg schaffen – alles andere wäre unrealistisch. Leipzig lechzt nach höherem Fußball und ich werde alles dafür tun“, betont der türkisch-aramäische-stämmige Neutrainer. Dass mit Felix Magath in Leipzig erst ein andere Coach gehandelt wurde, stört Oral nicht: „Es ist doch schön, in einem Atemzug mit Magath genannt zu werden“. Beiersdorfer ergänzt: „Magath stand zu keiner Zeit kurz vor der Unterschrift.“ (slo)

Nächstes Heimspiel:

Am 28.11.10 gegen Spitzenreiter Chemnitz.

 

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